Schokolade: wir lieben und fürchten sie- damit gehört sie zu den sagenumwobenen Lebensmitteln. Manche Leute verehren sie, andere haben Angst vor ihr, aber kaum jemandem ist sie gleichgültig.
Was macht Schokolade nur so anziehend?
Schokolade besteht aus Kakaobutter, Kakao und Zucker. Die Anteile variieren je nach Schokoladensorte. Manchmal wird sie mit Vanille, Kaffee oder Likör aromatisiert. Oft wird Lecithin hinzugesetzt, damit Butter und Zucker sich besser mischen. Was Schokolade so attraktiv macht, ist nicht nur der süße Geschmack, sondern verschiedene glücklich machende Substanzen. Theobromin zum Beispiel ist ein geistiger und körperlicher Muntermacher. Diese Substanz ist außerdem für ihre antidepressive Wirkung bekannt, da der Schokoladenkonsum die Synthese natürlicher Endorphine stimuliert- man fühlt sich ruhig und ausgeglichen. Es ist jedoch zu bedenken, dass diese Substanzen nur in geriger Menge vorhanden sind und dass wir 12 kg Schokolade pro Tag essen müssten, um “abhängig” zu werden.
Eimerweise Magnesium…
Schokolade ist sehr magnesiumreich: 100 mg Magnesium pro 100 g Schokolade. Das entspricht einem drittel der empfohlenen Tagesdosis. Wenn man bedenkt, dass die Hälfte der Bevölkerung unter Magnesiummangel leidet, könnte Schokolade aus ernährungsphysiologischer Sicht, als wichtiges Lebensmittel betrachtet werden.
…aber Vorsicht vor den Kalorien
Das Hauptproblem bei Schokolade ist der Energiegehalt: zwischen 500 und 550 Kalorien pro 100 g Schokolade, egal ob Vollmilch- oder dunkle Schokolade. Dasselbe gilt für Schokolade mit sehr hohem Kakaoanteil (bis zu 99% bei einigen Sorten). 550 Kilokalorien sind nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass eine erwachsene Frau zwischen 2.000 und 2.200 kcal pro Tag benötigt. Aber Achtung: Lassen Sie sich nicht weismachen, dass eine Schokolade mit hohem Kakaoanteil weniger Kalorien enthält.
Die sogenannten “light” Schokoladen sind sogar noch kalorienreicher, weil der Zucker teilweise durch Aspartam oder Fructose und Fett ersetzt wird. So gesehen ist es besser, echte Schokolade zu essen…
Calcium in der Schokolade
Nach Magnesium ist das zweite Plus von Schokolade das Calcium in der Milchschokolade! Ja, das ist auch wichtig. Aber es ist nicht der Grund, warum wir eine Zwischenmahlzeit aus Brot und Schokolade empfehlen. Die Begründung ist, dass die Kombination im Vergleich zu Keksen, Schoko-Croissants und anderen Kuchen und Torten den ausgewogenen Snack bildet.
Schokolade enthält kein Cholesterin
Schokolade enthält pflanzliche Fette. Deshalb hat sie keinen Einfluss auf das schlechte Cholesterin und könnte sogar den Anteil des guten Cholesterins (HDL) erhöhen. Wir müssen jedoch vorsichtig sein, da die Gesamtmenge der in der Schokolade enthaltenen Fette zu Gewichtszunahme führen und den Zuckerstoffwechsel verändern kann.



